Category Archives: VP-SpPh 2013 Summer WA03

Definition der Variablen im Datensatz

Im Datensatz “Regionalatlas Deutschland – Indikatoren des Themenbereichs Bevölkerung” sind folgende Variablen vorhanden: Zum einem die Bundesländer mit einzelnen Städten, die Bevölkerungsdichte (Einwohner pro qkm),  die Zu- und Abnahme der Bevölkerung, Anteil Ausländer an Gesamtbevölkerung, Lebendgeborene und Gestorbene je 10.000 EInwohner, sowie der Geburten-/Gestorbenenüberschuss je 10.000 Einwohner und das Wanderungssaldo.

Die Bundesländer und ihre dazugehörigen Städte sind unabhängige Variablen und sind nominale Daten. Das heißt sie sind ungleich und besitzen keine Rangfolge (Kiel ungleich München, Hessen ungleich Hamburg).

Die abhängigen Variablen und damit auch Messgrößen sind die Spaltenüberschriften Bevölkerungsdichte (Einwohner pro qkm),  die Zu- und Abnahme der Bevölkerung, Anteil Ausländer an Gesamtbevölkerung, Lebendgeborene und Gestorbene je 10.000 EInwohner, sowie der Geburten-/Gestorbenenüberschuss je 10.000 Einwohner und das Wanderungssaldo. Dies sind zudem nominelle Daten. Darüber hinaus werden alle Daten als Anzahl von etwas gezeigt. Es sind vor allem kontinuierliche Daten, die in den einzelnen Spalten aufgelistet wurden. Daraus kann gefolgert werde, dass die einzelnen Daten in ihren jeweiligen Kategorien untereinander vergleichbar sind.

Variablen Merkmalsarten und Merkmalsskalen
Bundesländer und Städte Qualitativ, Nominal
Bevölkerungsdichte metrisch, Verhältnis
Zunahme/Abnahme metrisch, Verhältnis
Anteil Ausländer an der Gesamtbevölkerung metrisch, Verhältnis
Lebendgeborene metrisch, Verhältnis
Gestorbene metrisch, Verhältnis
Geburten-/Gestorbenenüberschuss metrisch, Verhältnis
Wanderungssaldo metrisch, Verhältnis
Jahr metrisch, Intervall

Skalenzuordnung des Datensatzes

Die Unterteilung in Bundesländer und ihre Unterunterteilung in Schulformen ist die unabhägige Variable. Die Variable ist nominal skaliert. ( Es gilt nur Hessen ungleich Sachsen bzw. Gymnasium ungleich Hauptschule etc.)

Die abhänigen Variablen sind die Spalten. Die Variable “weiblich” ist eine nominelle Variable. In dem vorliegenden Datensatz ist die Variable jedoch nicht “weiblich”, sondern “Anzahl weiblich” – alle Variablen bescheiben eine Anzahl. Folglich liegen stetige Daten vor, die man sogar (in Abhägigkeit der Schulformen) ins Verhältnis setzten kann (Bsp: Auf der einen Schulform gibt es fünf mal soviele “Ausländer” als auf einer anderen Schulform).  Also werden die Variablen auf der Verhäknisskala abgebildet.

Variable

Skala

Anzahl der AllgemeinbildendenSchulen Verhältnis (metrisch)
Anzahl Geschlecht gesamt Verhältnis (metrisch)
Anzahl Geschlecht w Verhältnis (metrisch)
Anzahl Ausländer Verhältnis (metrisch)
Anzahl Jgst. 7 Verhältnis (metrisch)
Anzahl Jgst. 11 Verhältnis (metrisch)
Bundesländer (unterteilt in Schulformen) Nominalskala
Zeit in Jahren Intervallskala